Was eine Dosieranlage im Whirlpool eigentlich tut
Eine Dosieranlage besteht im Kern aus drei Bausteinen: einer Messzelle mit Elektroden, einer Steuerung mit Regelalgorithmus und zwei Dosierpumpen. Die Messzelle liegt im Wasserkreislauf und erfasst laufend den pH-Wert und das Redoxpotenzial. Die Steuerung vergleicht die Messwerte mit den hinterlegten Sollwerten und weist die Pumpen an, exakt die Menge pH-Minus beziehungsweise Desinfektionsmittel zu fördern, die nötig ist.
Der entscheidende Unterschied zur Handdosierung liegt in der Portionsgröße. Wo Sie von Hand einen Messbecher zugeben, arbeitet die Anlage mit Millilitern – dafür aber mehrmals täglich. Das Ergebnis sind flachere Wertekurven, weniger Chlorgeruch und deutlich weniger Zeiten, in denen das Wasser unter- oder überdosiert ist.
- Dauermessung von pH-Wert und Redoxpotenzial
- Automatische Nachdosierung in kleinen Mengen
- Alarm bei leeren Kanistern oder Messfehlern
- Protokollierung der Werte über Display oder App
- Weniger Chemikalienverbrauch durch präzise Regelung
- Konstante Wasserqualität auch im Urlaub
